Die SG BA Tempelhof ist zum dritten Mal nacheinander Pokalsieger der FV-Schach!
In einem dramatischen Finale wurde die SG WiHeil mit 5:3 bezwungen.
Herzlichen Glückwunsch an alle 8 Spieler!
Mit viel Kampfgeist und gutem Spiel wurde der nach Aufstellung vermeintliche Favorit SG WiHeil besiegt.
Brett 1: Unser FM Alexander Kurz (2175) hatte einen schweren Stand gegen den IM Olaf Heinzel (2290) mit den schwarzen Steinen. Es sah erstmal nicht schlecht aus aber leider übersah Alex einen taktischen Schlag der die Qualität kostete. Trotz einiger Kompensation im weiteren Verlauf wurde diese Partie als allerletzte aber einzige verloren.
Brett 2: Hier war unser IM Lars Thiede (2426) gegen CM Aaron Matthes (2204) der Favorit und wurde dieser Rolle auch gerecht. Es war die erste gewonnene Partie an diesem Abend. Und das sehr überzeugend nach einem hübschen Figurenopfer.
Brett 3: Ein seltener Gast in unseren Reihen spielte hier für uns. FM Stefan Brettschneider (2313) spielte gegen Michael Strache (2334), opferte in de Eröffnung einen Bauern, die Kompensation verflüchtigte sich zusehends. Mit ein wenig Glück konnte Stefan die Partie in ein remises Turmendspiel überführen.
Brett 4: Hier spielten mit Daniel Weber (2277) und Ronny Gaerths (2229) zwei "Schachfreunde" gegeneinander. Nach gelungener Eröffnung auf beiden Seiten wurde ein Remis vereinbart.
Brett 5: Die Überraschung des Abends ... Mark Müller (2012) schlägt den FM Hendrik Reichmann (2313) sehr überzeugend! Von der Eröffnung an baute Mark immer Druck auf seinen Gegner aus und Hendrik vielen an diesem Abend keine guten Antworten ein. Ein Überraschungserfolg, nach den Wertungszahlen, der exzellent herausgespielt wurde!
Brett 6: Christian Düster (2151) spielte hier gegen Christian Bartolomäus (2194) und lehnte im Mittelspiel erst ein Remisangebot ab, stellte anschließend eine Figur ein, konnte jedoch bei knapper Restzeit seines Gegners ausreichend Verwicklungen anzetteln, um die Partie dann letztlich doch in den sicheren Remishafen zu führen.
Brett 7: Martin Galbraith (2085) war gegen FM Andreas Bachmann (2156) eher Außenseiter und spielte mit den schwarzen Steinen. Trotzdem war er es der seinen Gegner unter Druck setzte. Die Bedenkzeit wurde abwechselnd immer geringer und die Stellung für beide schwieriger. Am Ende waren die Probleme für Andreas so groß, dass er seine Bedenkzeit überschritt und damit die Partie verlor. Zu diesem Zeitpunkt bedeutete das den Pokalsieg!
Brett 8: Denn hier hatte Dr. Stefan Kettenburg (2049) gegen Daniel Gurack (2165) die Partie früh als Erste in den Remishafen geführt.
Letztendlich ein unerwarteter Erfolg mit einer Mannschaft, die zu dreiviertel mit Spielern der 2. Mannschaft angetreten ist.
Umso mehr freuen wir uns über diesen Titel und fühlen trotzdem mit unseren Freunden der SG WiHeil.
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